netzplatz von martin rösler
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La Gomera - mystischer Nebelwald mit magischen Lichtspielen

Kreisrund ist sie und trotzt mit schroffen Felsen den tosenden Wellen des Meeres.
Durchfurcht wird sie von abgrundtiefen Tälern, die sich bei den höchsten Gipfeln und den Schloten alter Vulkane vereinen.
Gekrönt wird sie vom immergrünen Zauberwald aus Lorbeerbäumen und mächtigen Riesenfarnen, einem Relikt des Tertiärs.
Wild ist sie und rauh, unzugänglich sind die ausgewaschenen Schluchten, die steilen Bergwände und spitzen Felsnadeln im zerklüfteten Landschaftslabyrinth.
Schön ist sie und betörend zugleich, eine Perle im Atlantischen Ozean, wildromantisch und phantasiereich die spannungsvolle Natur.
Und "magisch" ist sie, dank des Spiels der Nebelschleier mit dem Licht.

Im Dezember 2008 - kurz vor Weihnachten - war ich auf La Gomera wandern und habe von dort ein paar Fotos mitgebracht. Es gibt Bilder vom legendären Valle Gran Rey, von Agulo, das dreiseitig von einer rötlichen Steilwand umgeben ist, vom tief eingeschnittenen Barranco de Guarimiar mit seinen Steig durch nahezu senkrechte Felswände und von den Roques, den von Erosion verschonten Vulkanschloten nahe dem Lorbeerwald.

Zum Wahrzeichen von Vallehermoso dem markanten Vulkanschlot Roque el Cano habe ich eine Wanderung gemacht. Eine Wegbeschreibung mit Fotos und die downloadbaren GPS-Daten gibt es auf gps-tour.info.
Die Wanderung im Barranco de Guarimiar, eine spektakuläre Tour durch Schlucht und Steilwand kann man sich auf der folgenden Seite näher ansehen.

Fotos von La Gomera gibt's hier